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Die Aktion Gelber Hund

Logo der Kampagne Gelber Hund

HomoCanis unterstützt schon seit einer Weile die Kampagne Gelber Hund. Dieser Beitrag liefert einen Überblick über die Hintergründe.

Woher kommt die Kampagne Gelber Hund

Die Idee zur Kennzeichnung von Hunden, die eine größere Individualdistanz benötigen, stammt aus Australien. Einige Hundeschulen dort nutzen die gelbe Kennzeichnung, um ihre Kurse für empfindliche Hunde einfacher zu gestalten. Die schwedische Initiatoren fand diese Idee gut und starteten die Kampagne Gulahund. Mittlerweile läuft die Kampagne bereits in mehreren Ländern, so auch in Deutschland.

Hintergrund dieser Aktion ist, dass Hunde, die einen größeren Freiraum benötigen um sich wohl zu fühlen, mit einer gelben Markierung gekennzeichnet werden. Dies kann eine Schleife, ein Tuch oder Band sein, das am Halsband, an der Leine oder am Geschirr befestigt ist.
Wenn Sie also einen Hund sehen, der eine gelbe Markierung trägt, gewähren Sie diesem und seinem Halter mehr Freiraum. Am besten laufen Sie einen Bogen und lassen Sie Ihren Hund nicht zu dem gekennzeichneten Hund.
Die gelbe Markierung bedeutet, dass der Hund keinen Kontakt mit fremden Hunden wünscht, oder gar verträgt. Sie dient aber nicht zur Kennzeichnung von aggressiven Hunden und ist auch kein Ersatz zu einem Maulkorb.

Warum brauchen manche Hunde mehr Freiraum?

Es gibt eine Menge Gründe, warum manche Hunde mehr Freiraum benötigen.

  • Der Hund kann krank sein, u. a. auch ansteckend.
  • Der Hund kann in der Ausbildung sein, z.B. zum Therapiehund, oder einfach im täglichen Training.
  • Der Hund kann sich in der Reha befinden, oder einfach alt sein.
  • Der Hund kann ein Hund aus dem Tierschutz sein und hat vor seiner Umgebung noch Angst.
  • Der Hund kann schlechte Erfahrungen gemacht haben und will fremde – egal wie freundliche – Hunde nicht einfach so begrüßen.
  • Es kann sich um eine läufige Hündin handeln.

Bitte zeigen Sie diesen Hunden Ihren Respekt, indem Sie ihnen einen größeren Freiraum gewähren oder ihnen Zeit zum zurückziehen geben.

Weitere Informationen finden Sie unter:

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