Autor: Wolfgang

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Quo vadis Zucht ?

Ein nicht ganz wertfreier Beitrag über die Zucht. Die Probleme in der Zucht Die unterschiedlichen Hunderassen entstanden über 10.000 von Jahren hinweg. Zunächst wurden die Hunde hinsichtlich ihrer Arbeitsleistung selektiert und erst in jüngerer Zeit ist durch die Selektion nach Schönheit dieser Aspekt entfallen oder zumindest zurück gedrängt. Der Wunsch des Züchters, immer schneller das Ideal zu erreichen, führte schließlich zur Inzucht und in letzter Konsequenz zur Inzestzucht. Christoph Jung schreibt in der März Ausgabe, 2012 des Hundemagazins WUFF: … Ganz im Gegenteil erlaubt der VDH, wie die meisten anderen Zuchtverbände auch, Inzestzucht ausdrücklich. Es wird lediglich verlangt, dass eine Ausnahmegenehmigung des Rassehunde Zuchtvereins vorliegt. In vielen VDH-Mitgliedsvereinen wird dann auch auf „vorherige schriftliche Genehmigung des Zuchtleiters“ (hier z.B. Beagle Club Deutschland) und ähnliche Regelungen abgestellt. So wird Inzestzucht faktisch unbehelligt praktiziert – hier und heute. … Mit der Schließung der Zuchtbücher bleibt den Züchtern letzten Endes auch keine andere Möglichkeit als zum Zuchtmittel Inzucht, bzw. Inzestzucht zu greifen. Ist die Genforschung der Heilsbringer ? Symptome aus der Überzüchtung sind Erbkrankheiten, Allergien und Verhaltensauffälligkeiten. Nicht zuletzt …

Logo der Kampagne Gelber Hund

Die Aktion Gelber Hund

HomoCanis unterstützt schon seit einer Weile die Kampagne Gelber Hund. Dieser Beitrag liefert einen Überblick über die Hintergründe. Woher kommt die Kampagne Gelber Hund Die Idee zur Kennzeichnung von Hunden, die eine größere Individualdistanz benötigen, stammt aus Australien. Einige Hundeschulen dort nutzen die gelbe Kennzeichnung, um ihre Kurse für empfindliche Hunde einfacher zu gestalten. Die schwedische Initiatoren fand diese Idee gut und starteten die Kampagne Gulahund. Mittlerweile läuft die Kampagne bereits in mehreren Ländern, so auch in Deutschland. Hintergrund dieser Aktion ist, dass Hunde, die einen größeren Freiraum benötigen um sich wohl zu fühlen, mit einer gelben Markierung gekennzeichnet werden. Dies kann eine Schleife, ein Tuch oder Band sein, das am Halsband, an der Leine oder am Geschirr befestigt ist. Wenn Sie also einen Hund sehen, der eine gelbe Markierung trägt, gewähren Sie diesem und seinem Halter mehr Freiraum. Am besten laufen Sie einen Bogen und lassen Sie Ihren Hund nicht zu dem gekennzeichneten Hund. Die gelbe Markierung bedeutet, dass der Hund keinen Kontakt mit fremden Hunden wünscht, oder gar verträgt. Sie dient aber nicht …

verschiedene Hunderassen

Von der Ordnung der Rassen

Bei keinem anderen Haustier treten so viele Rassen auf wie beim Hund. Die große genetische Variabilität des Hundes scheint heutzutage die Züchter zur Übersteigerung von rassetypischen Merkmalen zu verleiten. Die Folgen hiervon sind Hunde denen ein artgerechtes Leben fast unmöglich ist. Solange die Hunde vielfältige Aufgaben zu verrichten hatten, sie dienten als Jagdhund, Kriegshund, Hütehund, Schutzhund, Lasttier oder als Nahrung, lag das Zuchtziel zunächst in der Ausprägung der Eigenschaften, die für die geforderten Leistungen benötigt wurden. Die Hunde sahen weitestgehend ähnlich aus. Eine Rasse definiert sich dadurch, dass es sich um Tiere gleicher Art handelt (Schlag), die gleichartige Nachkommen zeugen. Die Rassen zu Zeiten der Römer Zu Zeiten der Römer wurden wohl erstmals die Hunde in Rassengruppen eingeordnet. Die Unterteilung ergab sich aus der Funktion, die die Hunde inne hatten. So gab es zum Beispiel Haushunde Schäferhunde Kriegshunde nach der Nase jagende Hunde nach Sicht jagende Hunde Die Rassen im Mittelalter Der erste Rassenhundzuchtkatalog wurde 1486 Julia Berners, der Priorin des Nonnenklosters in Sopwell, Herdfordshire, England, zu geschrieben. Sie unterteilte die Hunderassen in Windhunde Bastarde …

HomoCanis neuer Internetauftritt

Die Startseite des alten Internetauftritts HomoCanis hat einen neuen Internetauftritt bekommen. Der alte Auftritt wirkte auf mich mit der Zeit statisch und sehr massiv aufgrund seiner Farbgebung. Der neue Auftritt hingegen wirkt leichter und durch den weißen Hintergrund auch freundlicher. Die Ausrichtung der Webseite der Hundeschule hat sich auch geändert. Ähnlich einem Magazin, werden neben den üblichen Terminen und Kursangeboten, zukünftig auch Informationen für Hundehalter erscheinen, die ihre Fachkenntnis erweitern sollen. Diese Artikel sind in der Rubrik Wissenswertes für Hundehalter zu finden. Die Rubrik Blick hinter die Kulissen liefert Einblicke in die Arbeit als Verhaltensberater und Hundetrainer und ergänzen somit das Informationsangebot. Neu ist auch die Möglichkeit, bestimmte Artikel kommentieren zu können. Ich hoffe, hierdurch die Kommunikation mit meinen Besuchern verbessern zu können. Aktuelle Termine finden Sie nun übersichtlich auf der rechten Seite unter dem Titel Bevorstehende Veranstaltungen aufgelistet. Einen Überblick über das Angebot der Hundeschule, der Preise, sowie das Kontaktformular finden Sie im Menü in der Kopfzeile der Webseite. Ich hoffe nun, dass der neue Internetauftritt überzeugt und regen Zuspruch findet. Stöbern Sie in …

Das Beratungsgespräch

Das Beratungsgespräch ist obligatorisch bei der Verhaltensberatung. Dieses Treffen findet beim Kunden zuhause statt. Bei diesem Treffen versuche ich Hinweise zu finden, die auf die Ursachen des problematischen Verhaltens hindeuten. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Auslöser, sowie die Begleitumstände und die Funktion des Verhaltens. Im Vordergrund steht das aktuell vorhandene Verhalten. Um mir ein möglichst detailliertes Bild machen zu können, ist es wichtig, dass alle Personen, die mit dem betroffenen Hund zusammenleben, anwesend sind. Denn jede Person besitzt einen eigenen Blick auf die Situation. Ebenso ist es mir wichtig das Umfeld des Hundes kennen zu lernen. Während des Treffens würde ich gerne auch Videoaufnahmen machen, während der Hund das problematische Verhalten zeigt. Natürlich mit dem Einverständnis des Kunden. Um das problematische Verhalten des Hundes beobachten zu können, kann auch ein gemeinsamer Spaziergang nötig sein. Am Ende des Treffens, kann es von mir, je nach Beobachtung, Tipps zum Management des Verhaltens geben. Der Kunde hat dann die Möglichkeit sich zu überlegen, ob er ein Training mit meiner Unterstützung durchführen möchte oder nicht. Die Ergebnisse …

Wölfe

Vom Wolf zum Hund

Jeder weiß, dass der Hund vom Wolf, genau genommen vom Grauwolf, abstammt. Der genetische Code von Wölfen und Hunden ist zu 99,96% identisch. Dennoch ist der Hund kein Wolf. Es ist unbestreitbar, dass Hunde einige Eigenschaften mit den Wölfen gemeinsam haben. Hierzu gehören zum Beispiel die grundlegende Anatomie, der feine Geruchssinn und ihre Fähigkeit dauerhafte soziale Bindungen einzugehen. Dennoch unterscheiden sich Hunde in vielerlei Hinsicht von den Wölfen. Ein offensichtlicher Unterschied ist das Aussehen. Es gibt winzige Hunde, sehr große Hunde, Hunde ohne Fell, Hunde mit sehr viel Fell und so weiter. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass sich Hunde an ein Leben mit Menschen angepasst haben. Biologen haben erkannt, dass Hunde keine Rudeltiere sind. Sie schließen sich zwar hin und wieder zu Gruppen zusammen, bilden aber eher keine Familienverbände ganz im Gegensatz zu den Wölfen. Sie gehen lieber Beziehungen zu Menschen ein. Trotzdem brauchen die Hunde Kontakt zu Artgenossen. Im biologischen Sinn ist ein Rudel ein geschlossener (d.h. nicht beliebig austauschbarer) und individualisierter (die Mitglieder erkennen sich individuell) Zusammenschluss von Tieren. Oft besteht dieser …

Die Hunde der Hundeschule

Die Hundeschule HomoCanis stellt sich vor

Seit August 2013 betreibe ich die mobile Hundeschule HomoCanis in Mannheim – Neckarau. Die Idee hierzu entwickelte sich im Laufe meines Zusammenlebens mit Hunden. Der Weg zum Entschluss Hundetrainer zu werden, führte über Erfahrungen auf dem Hundeplatz eines Hundesportvereins, dann autodidaktischer Weiterbildung, bis hin zur Anleitung unter einer unabhängigen Hundetrainerin. Schließlich habe ich die Ausbildung zum Hundeverhaltenstherapeut am Institut für Tierheilkunde in Viernheim besucht, die ich nach zweieinhalb Jahren mit einer erfolgreichen Abschlussprüfung beendete. Das Ziel der Hundeschule Ich habe mir zum Ziel gesetzt, Hundehalter auf ihrem Weg zu einem harmonischen Miteinander zu begleiten. Mein Konzept basiert auf dem Respekt vor dem Lebewesen und darauf aufbauend wird das Training ohne Druck aber durchaus mit Konsequenz durchgeführt. Mobil? Mobil ist die Hundeschule deshalb, weil ich erstens keinen eigenen Hundeplatz besitze und zweitens Hunde im Kontext lernen, der auch die Örtlichkeit mit einschließt. Deshalb finden meine Trainingsstunden auch häufig in wechselnder Umgebung statt, damit die Generalisierung der Signale gefestigt wird. Ich bin vorwiegend im Raum Mannheim-Ludwigshafen für Sie unterwegs, es kann aber auch gerne ein anderer Ort …