Monate: Dezember 2015

Das Beratungsgespräch

Das Beratungsgespräch ist obligatorisch bei der Verhaltensberatung. Dieses Treffen findet beim Kunden zuhause statt. Bei diesem Treffen versuche ich Hinweise zu finden, die auf die Ursachen des problematischen Verhaltens hindeuten. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Auslöser, sowie die Begleitumstände und die Funktion des Verhaltens. Im Vordergrund steht das aktuell vorhandene Verhalten. Um mir ein möglichst detailliertes Bild machen zu können, ist es wichtig, dass alle Personen, die mit dem betroffenen Hund zusammenleben, anwesend sind. Denn jede Person besitzt einen eigenen Blick auf die Situation. Ebenso ist es mir wichtig das Umfeld des Hundes kennen zu lernen. Während des Treffens würde ich gerne auch Videoaufnahmen machen, während der Hund das problematische Verhalten zeigt. Natürlich mit dem Einverständnis des Kunden. Um das problematische Verhalten des Hundes beobachten zu können, kann auch ein gemeinsamer Spaziergang nötig sein. Am Ende des Treffens, kann es von mir, je nach Beobachtung, Tipps zum Management des Verhaltens geben. Der Kunde hat dann die Möglichkeit sich zu überlegen, ob er ein Training mit meiner Unterstützung durchführen möchte oder nicht. Die Ergebnisse …

Wölfe

Vom Wolf zum Hund

Jeder weiß, dass der Hund vom Wolf, genau genommen vom Grauwolf, abstammt. Der genetische Code von Wölfen und Hunden ist zu 99,96% identisch. Dennoch ist der Hund kein Wolf. Es ist unbestreitbar, dass Hunde einige Eigenschaften mit den Wölfen gemeinsam haben. Hierzu gehören zum Beispiel die grundlegende Anatomie, der feine Geruchssinn und ihre Fähigkeit dauerhafte soziale Bindungen einzugehen. Dennoch unterscheiden sich Hunde in vielerlei Hinsicht von den Wölfen. Ein offensichtlicher Unterschied ist das Aussehen. Es gibt winzige Hunde, sehr große Hunde, Hunde ohne Fell, Hunde mit sehr viel Fell und so weiter. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass sich Hunde an ein Leben mit Menschen angepasst haben. Biologen haben erkannt, dass Hunde keine Rudeltiere sind. Sie schließen sich zwar hin und wieder zu Gruppen zusammen, bilden aber eher keine Familienverbände ganz im Gegensatz zu den Wölfen. Sie gehen lieber Beziehungen zu Menschen ein. Trotzdem brauchen die Hunde Kontakt zu Artgenossen. Im biologischen Sinn ist ein Rudel ein geschlossener (d.h. nicht beliebig austauschbarer) und individualisierter (die Mitglieder erkennen sich individuell) Zusammenschluss von Tieren. Oft besteht dieser …

Die Hunde der Hundeschule

Die Hundeschule HomoCanis stellt sich vor

Seit August 2013 betreibe ich die mobile Hundeschule HomoCanis in Mannheim – Neckarau. Die Idee hierzu entwickelte sich im Laufe meines Zusammenlebens mit Hunden. Der Weg zum Entschluss Hundetrainer zu werden, führte über Erfahrungen auf dem Hundeplatz eines Hundesportvereins, dann autodidaktischer Weiterbildung, bis hin zur Anleitung unter einer unabhängigen Hundetrainerin. Schließlich habe ich die Ausbildung zum Hundeverhaltenstherapeut am Institut für Tierheilkunde in Viernheim besucht, die ich nach zweieinhalb Jahren mit einer erfolgreichen Abschlussprüfung beendete. Das Ziel der Hundeschule Ich habe mir zum Ziel gesetzt, Hundehalter auf ihrem Weg zu einem harmonischen Miteinander zu begleiten. Mein Konzept basiert auf dem Respekt vor dem Lebewesen und darauf aufbauend wird das Training ohne Druck aber durchaus mit Konsequenz durchgeführt. Mobil? Mobil ist die Hundeschule deshalb, weil ich erstens keinen eigenen Hundeplatz besitze und zweitens Hunde im Kontext lernen, der auch die Örtlichkeit mit einschließt. Deshalb finden meine Trainingsstunden auch häufig in wechselnder Umgebung statt, damit die Generalisierung der Signale gefestigt wird. Ich bin vorwiegend im Raum Mannheim-Ludwigshafen für Sie unterwegs, es kann aber auch gerne ein anderer Ort …